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Raisermesser

Rasur-Tipps

Die klassische Rasur mit dem Messer


Sie erlebt ihre Renaissance, ist eine Kunst und Werk geübter Hände: die Rasur mit dem Messer. Übung macht hier den Meister – und auch die Veranstaltung spezieller Kurse lohnt – z.B. in Kooperation mit lokalen Friseuren oder Barbershops – bei der Vermitllung kann Ihre Friseurinnung oder wir weiterhelfen.

Die Rasur

Befeuchten Sie den Bartbereich mit möglichst warmem Wasser. Je gründlicher Sie ihn daraufhin mit einem Pinsel einschäumen, desto leichter und schonender lässt sich das Haar schneiden. Verwenden Sie eine stark rückfettende Rasiercreme oder -seife, da sie die Klinge leichter über die Haut gleiten lässt. Beginnen Sie mit den glatten Gesichtsflächen. Klappen Sie das Messer vorsichtig auf und halten Sie es mit Daumen und drei Fingern so, dass die geöffnete Schale vom Gesicht weg weist. Rasieren Sie zu Beginn nur die Koteletten und den Rest wie gewohnt. An den folgenden Tagen rasieren Sie jeweils größere Gesichtsflächen, um zunehmend ein Gespür für das sichere Rasieren mit dem Messer zu entwickeln. Die mit Rasierschaum vorbereitete Gesichtshaut muss gestrafft werden. (Um Verletzungen an Narben oder Hautunreinheiten zu verhindern, ist es sinnvoll, die Rasierseife an diesen Stellen zu entfernen.) Spannen sie die Rasierzone mit den Fingern der freien Hand und bewegen Sie das Messer im Winkel von 30° zunächst mit dem Bartwuchs, beim nächsten Rasiergang vorsichtig gegen den Strich. Ziehen Sie das Rasiermesser stets gleichmäßig durch. An den Wangenknochen, Kinngrübchen und an der Oberlippe halten Sie es ein wenig steiler.

Schutz vor Verletzungen
Benutzen Sie nur einwandfreie Messer. Bewegen Sie die Klinge niemals horizontal, weil Sie sich sonst mit tiefen und gefährlichen Schnitten verletzen. Zu flach geführt reißt das Messer die Stoppeln, zu steil geführt schneidet es die Haut. Sollte Ihnen das Messer herunterfallen oder verkantet die Klinge beim Einklappen in die Schale, darf sie nicht weiter benutzt werden und muss vom Fachmann nachgeschliffen werden. Ein einfaches Abziehen auf einem Lederriemen genügt nicht. Berühren Sie die Klinge während des Reinigens niemals mit den Fingern, um Schnittverletzungen zu vermeiden und die Schneidekante des Messers nicht zu ruinieren.

Pflege des Rasiermessers
Nach der Rasur reinigen Sie das Messer gründlich mit klarem Wasser und tupfen es vorsichtig ab. (Reiben Sie die Klinge nie mit einem Tuch trocken, Sie zerstören sonst den feinen Grat.) Fetten Sie die Klinge vorsichtig mit etwas Öl ein, wenn Sie das Messer länger nicht benutzen. Lagern Sie es trocken und gut belüftet. Rasiert das Messer nicht gut, schärfen Sie es durch Abziehen nach. Ziehen Sie das Messer aber immer vor der Rasur ab, nicht danach! Lassen Sie das Messer zuvor 24 Stunden ruhen. Innerhalb dieser Zeit stellt sich ein Großteil des Grates wieder von selbst auf, das Messer wird geschont und behält seine Schärfe länger. Stumpfe Messer verlangen mehr Druck und vergrößern die Gefahr von Schnittverletzungen.

Abziehen der Klinge
Wir empfehlen Hängeriemen aus feinem Rindleder. Der Abziehriemen muss gut gespannt sein, da ein durchhängender Riemen zu einer Verrundung der Klinge führt. Die Lederseite kann mit Lederfett hauchdünn eingerieben und mit dem Handballen eingewalkt werden. Dies schützt vor Austrocknen, hält geschmeidig und verlängert ebenfalls ihre Lebensdauer. Das Ledern (Abziehen) erfolgt im flachen Winkel mit aufgelegtem Rücken, der in Ziehrichtung vom Körper weg weist. Das Messer soll beim Wechseln über den Rücken gedreht und dann wieder zum Körper hin abgezogen werden, also immer entgegen der Schneide! Ein Richtungswechsel über die Schneide lässt diese rund (ballig) werden und den Schnitt verlieren. Ein Nachschliff vom Fachmann ist dann nötig.




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